Neue DDoS-Erpressungen durch Armada Collective

Dez 102015, 2015

Das "Armada Collective" dehnt seine DDoS-Angriffe auf weitere Branchen aus. Die Täter, die Ende November mit der Erpressung von drei Banken in Griechenland für Aufsehen gesorgt hatten, nehmen sich nun auch Rechenzentren und Online-Marketing-Agenturen in Deutschland vor. Der Link11 Insights Report "DDoS-Gefahr durch Armada Collective" ist entsprechend aktualisiert.

Wie in den vorherigen Fällen fordern die Erpresser Bitcoins. Der Fall des Schweizer E-Mail-Providers ProtonMail zeigt, dass die Zahlung von Geld nicht das DDoS-Problem löst. Das Unternehmen bezahlte die geforderten 20 Bitcoin DDoS-Schutzgeld an die Erpresser von Armada Collective, wurde aber weiter angegriffen und seine Rechenzentren gingen offline. Außerdem stand der E-Mail-Provider in der Kritik, weil es die Lösegeldforderungen erfüllt hat. Nach Einschätzungen von Link11 stärkt dies die DDoS-Erpresser und kann Trittbrettfahrer und Nachahmer auf den Plan rufen.

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