DDoS-Report Q1 2017: Stark erhöhte DDoS-Aktivitäten zum Jahresanfang

Juli 17, 2017

Das Link11 Security Operation Center (LSOC) veröffentlicht neue Zahlen zu DDoS-Attacken und DDoS-Erpressungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Daten des aktuellen Link11 DDoS-Report Q1 2017 zeigen eine unverändert hohe Gefahrenlage im Vergleich zum Vorjahr: Von Januar bis März 2017 wurden 11.510 Attacken registriert. Von denen entfielen allein 7.462 auf den Monat Januar.

DDoS-Report Q1 2017: Stark erhöhte DDoS-Aktivitäten zum Jahresanfang
DDoS-Report Q1 2017: Stark erhöhte DDoS-Aktivitäten zum Jahresanfang (Eleven Pictures/Link11)

Nach Analysen des LSOC waren Reflektion-Amplification-Techniken wie DNS, NTP und SSDP im 1. Quartal deutlich seltener in Gebrauch gewesen als in vorangegangenen Monaten. Für Volumenattacken setzten Angreifer verstärkt auf reine UDP Floods wie bei der größten gemessenen Attacke im 1. Quartal mit 60,2 Gbps. Das durchschnittliche Angriffsvolumen betrug 826 Mbps. Es ist auf zahlreiche Impulsattacken zurückzuführen.

Analysen zu den Folgen von DDoS-Attacken bei unzureichend geschützten Zielen und zu den DDoS-Erpressungen durch Stealth Ravens im Januar geben weitere Einblicke in die Bedrohungslage. Außerdem hat das LSOC im aktuellen DDoS-Report die DDoS-Gefahr für die Finanzbranche und für Online-Wahlen untersucht.

Bitte füllen Sie das nachfolgende Formular aus, um Ihr persönliches Exemplar zu erhalten:

 

 

Sind Sie von DDoS-Attacken betroffen?

Sollten Sie von einem Erpressungsversuch betroffen sein, sind Sie als Link11 DDoS-Schutz-Kunde gut geschützt!

Bringen Sie diese Erpressung bitte trotzdem zur Anzeige, die Ermittlungsbehörden sind bereits aktiv. Informieren Sie gerne auch Link11, so stellen Sie sicher, dass alle Seiten auf potentielle Angriffe bestens vorbereitet sind. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

Kontakt Link11 Security Operation Center (LSOC)

+49 (0)800-0011800
LSOC@link11.de

Link11 steht mit dem BSI - Allianz für Cybersicherheit und den Strafverfolgungsbehörden im Kontakt und wird diese bei der Analyse und Aufklärung des Erpressungsversuchs unterstützen.