Link11 DDoS-Report für das 1. Quartal 2018

Jun 042018, 2018

Der neue DDoS-Report von Link11 untersucht wiederholt den Anstieg und die Trends bei DDoS-Attacken. Mit 14.736 Attacken verzeichnete der Bericht erneut einen hohen Wert. Die erhobenen Daten basieren auf DDoS-Angriffsversuchen gegen Link11 Kunden und zeigen einen Anstieg von 10 % im Vergleich zum 4. Quartal 2017. Noch gravierender war der Anstieg verglichen mit dem Vorjahresquartal. Die Zunahme betrug 28 %. Die Ergebnisse zeigten auch, dass die DDoS-Schutzexperten des LSOC im Durchschnitt 160 Attacken am Tag abwehren mussten.

Link11 DDoS-Report für das 1. Quartal 2018
Link11 DDoS-Report für das 1. Quartal 2018 © Adobe Stock: 139166193

DDoS-Tsunamis können Netzwerke überschwemmen

Unten den über 14.000 Attacken im 1. Quartal 2018 fanden sich sehr viele Amplification Reflection-Attacken, die große Bandbreiten generierten. Der Spitzenwert bei der Angriffsbandbreite betrug 212 Gbps und markiert damit einen neuen Höchstwert in der Netzwerküberwachung durch das LSOC.

Als Hochvolumen-Vektoren fielen SSDP Reflection-Attacken sowie Attacken mit dem neuen Vektor Memcached Reflection auf. Besonders Memcached Reflection gilt als besonders gefährlich. Mit einem Amplification-(Verstärkungs)Faktor von 10.000 bis 51.000 kann ein Angreifer mit geringem Ressourceneinsatz Angriffe in der Größenordnung von über 100 Gbps erzeugen. Diese DDoS-Tsunamis können unzureichend geschützte Netzwerke überfluten.

Die Angriffstechnik kam im 1. Quartal 2018 zwar überraschend, die ausgenutzte Schwachstelle ist jedoch schon lange bekannt. Weitere solcher möglichen Einfallstore für DDoS-Angreifer gibt es zu Dutzenden, und ihr Gefahrenpotenzial kann genauso hoch sein wie bei Memcached Reflection.

Bitte füllen Sie das nachfolgende Formular aus, um Ihr persönliches Exemplar zu erhalten:

 

 

Sind Sie von DDoS-Attacken betroffen?

Sollten Sie von einem Erpressungsversuch betroffen sein, sind Sie als Link11 DDoS-Schutz-Kunde gut geschützt!

Bringen Sie diese Erpressung bitte trotzdem zur Anzeige, die Ermittlungsbehörden sind bereits aktiv. Informieren Sie gerne auch Link11, so stellen Sie sicher, dass alle Seiten auf potentielle Angriffe bestens vorbereitet sind. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

Kontakt Link11 Security Operation Center (LSOC)

+49 (0)800-0011888
LSOC@link11.com

Link11 steht mit dem BSI - Allianz für Cybersicherheit und den Strafverfolgungsbehörden im Kontakt und wird diese bei der Analyse und Aufklärung des Erpressungsversuchs unterstützen.